Februar 28, 2016

Atelier Klimbim

Was genau ist Atelier Klimbim?

Name ist der Arbeitstitel und bezeichnet einen Ort zwischen Atelier, Projektraum, Ausstellung, Werkstatt, DIY – Dabei soll ein freies Ladengeschäft temporär bespielt werden mit außergewöhnlichen Angeboten – Schwerpunkt der Angebote soll dabei stets auf angewandter Gestaltung liegen.

– Klimbim soll als Impuls, als Inspiration wahrgenommen werden – als temporäres Forschungslabor, Spielplatz

 

Was soll vermittelt werden? Welche Frage soll gestellt werden?

Gestaltung als zentraler Diskurs und Themen wie: – DIY / Gestaltung for Fun – Gemeinsam gestalten als sozialer Event / Spielen für Erwachsene mit Kindern – Ziel ist vorrangig Erwachsene und Heranwachsende anzusprechen und entsprechende Formate anzubieten. > Methode=erstmal machen, dann zeigen, dann einladen zum selbermachen

Zusammenhang zwischen dem Ort, den Menschen die dort Leben, aber auch eingeladenen Menschen – Schnittstelle. Auseinadersetzung mit dem Umfeld – mit den Angeboten die existieren – welche Gruppen sollen noch angesprochen werden? Wie kann das Umfeld verändert werden? Welche Ideen gibt es?

Projekte, aber auch Lehre und freie Angebote an einen Ort konzentrieren – welche Synergien können dadurch entstehen? Wie verändert sich die Lehre durch die Bearbeitung eines Projektraumes – Welche Rolle spielen die Spuren der Arbeit für andere Projekte

 

Warum dieses Projekt?

Ich arbeite international als Designer, Künstler und vor allem Dozent,  in Gestaltung – HMR Gfzk H14,…  – Methode: arbeite vor allem mit intrinsischer Motivation: Ziel ist es die Lehre, meine Kooperationsarbeit an Institutionen, als auch die freie Arbeit als Laden zusammenzubringen – Warum? Mir ist aufgefallen das Gestaltung – vor allem mit intrinsischer Methodik – ein soziokultureller Katalysator um altersübergreifenden Austausch an jedem Ort, selbst nonverbal zu erzeugen. Ich bin daran interssiert ein Angebote zu schaffen durch die Schaffung von Räumen – bin selbst in Grünau aufgewachsen, arbeite in Projekten im VIertel und bin vertraut mit dem Viertel. Ich frage mich also: Wie kann ich einen ein künstlerisch-gestalterischer Austausch in einem urbanen Raum wie Grünau fördern? Was benötigt es dafür? Welche Angebote braucht es? Welche Ansprache?

 

Wie soll das ablaufen?

potentielle Kooperationspartner und Player anfragen – Angebote entwickeln – Umsetzung planen – ggf. Player in die Infrastruktur integrieren

integrative Arbeit vor Ort – was wird schon angeboten? Was hat Erfolg, was wäre ausbaufähig? Was gibt es noch gar nicht? Was können wir gestalten? Welche Geschichte umgibt uns?

bewußte Entscheidung gegen ein spezifisches Programm, spezifischen Nutzungszweck im Vorfeld – Leitfaden soll hauptsächlich die Forschung sein – das prozessorientierte Entwickeln eines Formates > dazu gehört die Flexibilität des Programmes – einfache und kostengünstige Workshopformate

Öffentlichkeitsarbeit / Web / Transparenz nach aussen – offen 2x pro Woche + Unterricht & Projekttätigkeit

Ausstellung und Display der Arbeit an der Fensterscheibe > Screens + DVD + Diy – Plakate – Wünsch dir was Briefkasten

 

Was sind konkrete Ideen?

Workshops und Aktionen
Wengholster > bulid and drink – Lego Bauen für Erwachsene mit Saufen
Wiebke > basic basteln in cool – coole masken, Papierhüte und schrabbel für erwachsene
Raffi > Hulahoop Workshop oder Web irgendwas
Popup Poetry Slam > Poetry in 15min schreiben zu zufallsthema > dann aufsagen und gewinnen
Don Ron > Battle of Haha II

Kooerationen mit Schulen und andere Institutionen
Uebel&Neiss – Projektraum – Arbeit mit 94te OberSchule und Klasse an einem Schulfernen Ort > Druck eventuell
Heimerer Schulen > Projektraum – Kooperationsprojekt mit ortsansässigen anderen Institutionen

Werkstatt, Shop und Klimbim

Klimbim ist neben der soziokulturellen Funktion auch eine Werkstatt, die dazu dienen kann Produkte herzustellen, die vor Ort erworben werden können – SIebdruckartikel, Zeichnungen, Malereien oder Papierschnitte. Die Einnahmen orientieren sich am Galerieprinzip, wobei 50% der Einnahmen zur Refinanzierung des Shops und 50% an den Künstler gehen.

 

Ideen zur Finanzierung

Das Projekt hat zu Ziel so wenig wie möglich an Kosten zu erzeugen. D.h. es fallen in erster Linie Honorarkosten für Künstler & Gestalter an, sowie Gebrauchsmaterialien, die es für den Shop benötigt. Die Angebote sollen mit 5/2€ eine kleine Schwelle für Teilnehmende bilden und dienen als Finanzierung für das Material. (Dozenten sind dazu angehalten, das zu konzipieren) Dazu sollen einfache Getränke angeboten werden, die eine Querfinanzierung ermöglichen sollen. Den Stundenlohn gilt es im Einzelfall auszuhandeln, sollte sich aber um die 10€ drehen.