nonlinearity of the drawing process

Der Zeichenprozess ist geprägt von verschiedenen ästhetischen und logischen Entscheidungen. Beruht der Zeichenprozess auf einem linearen Regelwerk ist bemerkenswerterweise ein nonlineares Zeichenverhalten erkennbar. Der gestalterische Prozess folgt also einen nonlinearen Muster das durchaus ein Abbild neuronaler Tätigkeit – Entscheidungsprozesse und Methodik – bildet.

Rückschlüsse zur Lesbarkeit?

Da sich der eigentliche gestalterische Prozess nur bedingt dazu eignet kontextuelle Indikatoren zu Interpretation der Form zu erhalten, konzentrieren wir uns auf die abgebildeten Parameter der abgeschlossenen Zeichnung.

screen

Aus der Zeichnung heraus lassen sich Regionen und Dynamiken umreißen. Wir können graphische Elemente gruppieren und daraus ein Flowmap entwickeln, Regionen festlegen und draus Abhäängigkeiten und Verhältnismäßigkeiten ableiten. Wir betrachten eine Konstellation aus – uns noch unbekannten Faktoren, aus der wir durchaus Indizien zur Entstehung und Weiterenwicklung finden können, wenn wir die Darstellung als Ausschnitt eines dynamischen Prozesses betrachten.

Anaylseaspekte sammeln

Wir sind in der Lage auf rein visueller Ebene ein differenziertes Profil der Darstellung zu entwickeln. Dazu zählen beispielsweise, Länge, Krümmung oder Dichte der Elemente. Die Orientierung der Elemente einer Region können ebenfalls Hinweise auf Strömungsrichtung und Geschwindigkeit geben. Die Entwicklung einer Sammlung an Analyseaspekten bildet daher die Grundlage um weitere Erkenntnisse aus den Darstellungen zu erhalten.